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Logopädie



Logopädie ist abgeleitet (von griech. λόγος, logos = ‚das Wort‘ und παιδεύειν pädeuein = ‚erziehen‘) und bedeutet frei übersetzt „Sprecherziehung“.

Die Idee für Sprach-, und Stimmübungen

  gibt es schon sehr lange. Der bedeutendste Redner der Antike namens Demosthenes (384 v. Chr. bis 322 v. Chr.) empfahl den Rednern der damaligen Zeit gegen den Lärm der tosenden Meereswellen zu sprechen ,um ihre Stimme zu üben oder mit Steinen im Mund zu sprechen um ihre Artikulationsorgane zu trainieren. Der berühmte griechische Gelehrte Aristoteles führte das Stottern auf Fehlfunktionen der Artikulationsorgane d.h. von Lippen, Mund ,Kiefer und Zunge zurück. Leonardo da Vinci (1452–1519) fertigte als erster Mensch anatomische Zeichnungen über den Kehlkopf und dessen filigrane Funktionen an.

Erste Lehrkurse für „

Sprachheilkundler

“ in Deutschland gab es bereits 1886 in Potsdam. Als eine der ersten Institutionen wurde die Berliner Ambulanz für Sprachkranke eröffnet, welche Kurse für sprachgebrechliche Kinder anbot. Diese Kurse dauerten ca. 3–4 Monate mit 8–10 Kindern. Nach 1918 wurde das Arbeitsgebiet der Sprachheilkunde deutlich erweitert, die Sprechkunde wurde akademisches Lehrfach. Erster Beschreiber war der Wiener Mediziner Emil Fröschels, der den Begriff zugleich 1924 einführte. Der deutsche Mediziner Hermann Gutzmann bemühte sich an der Berliner Charité intensiv um die Ausbildung von Therapeuten.
1962 wurde dann die erste Lehranstalt für Logopädie an der Fachuniversität Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Hermann Gutzmann gegründet.

Heute beschäftigt sich die Logopädie mit der Vorbeugung, Beratung, Diagnostik und Therapie von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen bei Kindern und Erwachsenen

. Im Kindergarten und Vorschulalter überwiegen Behandlungen der Sprachentwicklung, der Aussprache, des Wortschatzes, von Satzbau und Grammatik sowie des Redeflusses (Stottern). Bei Schulkinder tritt oft die auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörung auf die zu Sprachstörungen aber auch zu Lese-Rechtschreibstörungen führen kann. Diese wird mit einem speziellem logopädischen Hör-, und Wahrnehmungstraining behandelt.

Bei Erwachsenen Patienten kann ein

Schlaganfall

  das Sprechen und das Schlucken in erheblichem Maße beeinträchtigen. Auch

neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder Multiple Sklerose können Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen

  zur Folge haben. Nach Operationen an Gesicht, Kehlkopf, Zunge und Schilddrüse können Lähmungen auftreten, die das Sprechen und Schlucken erschweren sowie Stimmstörungen verursachen können.

Das Ziel in unserer Praxis ist es, durch eine fachlich kompetente Therapie die

Funktionen der Sprach- und Sprech-, Stimm-, Schluckorgane zu verbessern oder wieder herzustellen

. Wir arbeiten dabei eng mit Ärzten, Psychologen, Physio-, und Ergotherapeuten sowie Heilpädagogen, Kindergärten, Schulen, Kliniken und Rehabilitationszentren zusammen. Unser Praxiskonzept beinhaltet die ganzheitliche Betrachtung des Kindes, Jugendlichen oder Erwachsenen. Wir begegnen dem kleinen oder großen Patienten in seiner momentanen Lebenssituation und berücksichtigen dabei seine bisherige Entwicklung. Ebenso beziehen wir Angehörige und das soziale Umfeld des Patienten in die Therapie mit ein, um das bestmögliche Ergebnis sicherzustellen. 

Das Gebiet der Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck und Lese-Rechtschreibstörungen ist sehr groß

. Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns Logopäden ,ihre Fachleute für Sprache, Stimme und Schrift.

Das Team der logopädischen Praxis Sebastian Schmidt.
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